Mein Einkommen, seine Steuer & ich

## **Homeoffice**

Dein Office ist im Home und du dazu. Schön! In Betracht auf freie Zeiteinteilung und Flexibilität könnte es Schlimmeres geben.
Doch wer denkt an die negativen Aspekte? Ich natürlich!
Aus Sicht der Versicherungsmaklerin finde ich das Haar in der Suppe! Zumindest was das Thema Absicherung betrifft.
Es sind Risiken die möglicherweise nie eine Rolle spielen werden. Und wenn doch? Dann wird es teuer und unangenehm für dich!
Hier mal ein paar banale Beispiele:
Stell dir vor, du schüttest ein Glas über deinen Arbeits-PC. Klar, zahlt der Chef. Ein ander mal lässt du den Laptop am Balkon liegen und es regnet ihn an und er ist defekt. Auch kein Thema. Zahlt der Chef. Oder? Oder nicht? Kommt drauf an...
Dir fällt das Notebook runter und ist kaputt. Shit happens. Der Aufwand für dich größer als die Kosten. Zahlt der Chef...
Vorausgesetzt er ist versichert. Besprecht das mit eurem Arbeitgeber und sichert euch entsprechend ab! Hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer.

Jetzt regnet es durchs Fenster, dein Arbeitsmaterial wird nass und kaputt. Zahlt der Chef! NEIN, tut er nicht! Warum? Ist ein Hausratschaden. Mag sein, dass digitale Daten wieder hergestellt werden können. Das kostet zwar, ist aber erschwinglich. Was aber, wenn Papierunterlagen für immer vernichtet werden? Ist in der heutigen Zeit kein Thema? Und ob! Jetzt spinne ich das noch etwas weiter: Ihr habt einen Keller, bisher nicht im Hausrat berücksichtig. So weit, so gut. Wenn ihr den Keller dann zum Büro umbaut? Wäre drüber nachzudenken, ob das eine Anpassung in der Hausrat wert ist.
Checkt eure Hausratversicherung und wenn nicht eh schon drin: „fremde Sachen“ mitversichern!
Euer Arbeitsmaterial kann durch die gleichen versicherten Schäden betroffen werden, wie bspw. eure Einrichtung.
Das sind in der Regel Schäden aus: Leitungswasser, Sturm/Hagel, Überspannung, Einbruch/Diebstahl und natürlich Feuer.
Kernaussage meinerseits: Ruft euren Versicherungsfachmann an und klärt das!

Ihr habt keine Hausratversicherung? Dann hofft dass nix passiert, im Schlimmsten Falle greift nur noch die Arbeitslosenversicherung ;-)

Mir ist klar, wir suchen hier die Nadel im Heuhaufen. Und wir reden von Wahrscheinlichkeiten.
Aber ganz ehrlich. Ihr könnt nicht sagen, ich hab's euch nicht gesagt!!
Im Übrigen nicht nur für Homeoffice relevant. Wer immer wieder Arbeitsmaterialen mit nach Hause nimmt, sollte sich der Situation im klaren sein, dass ggf. diese Absicherungsrisiken bestehen.

Und was hat das jetzt mit der Steuer zu tun?
Hausratversicherungen sind absetzbar. Gleiches gilt für Privathaftpflichtversicherung...

Hebt euch sämtliche Belege auf zu entsprechenden Ausgaben. Ob Stromkosten, Versicherungen, Anschaffungen (Papier, Tinte) usw.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie wir den Steuervorteil der Fahrtkosten wieder reinholen. Schließlich fallen diese ganz oder teilweise weg.
Ich halte euch auf dem Laufenden diesbezüglich! Fortstetzung folgt...

Nähres zum Thema Steuer hinsichtlich häusliches Arbeitszimmer:
https://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/beruf/arbeitszimmer-kosten-fuer-das-home-office-absetzen.html
Denkt dran: Nicht nur das Arbeitszimmer an sich, sondern alle Kosten aus Wohnung/Haus können anteilig angesetzt werden. Denkt dabei auch an die Versicherungen.

Eure Miriam Pöllath - die Antrags-Nanny

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