Vorschläge zur Anpassung des Elterngelds

Fr. Dr. Giffey hat im Bundestag die im Kabinett beschlossenen Anpassungen zum Elterngeld aufgrund Covid19-Pandemie vorgestellt. Das sind Vorschläge! Es handelt sich um einen Gesetzentwurf, welcher im Bundestag vorgestellt wurde. In Kraft treten diese erst nach Beschluss von Bundestag und Bundesrat rückwirkend zum 01. März! Details dazu und tagesaktuelle Infos findet ihr unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/elterngeld-wird-kurzfristig-angepasst

Die Anpassungen sollen vermeiden, dass bestimmte Berufsgruppen, die jetzt aufgrund der Corona-Krise mehr oder anders arbeiten müssen, einen Nachteil beim Elterngeldbezug haben.

Der Gesetzentwurf sieht folgende drei Regelungsbereiche vor:
• Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, sollen ihre Elterngeldmonate aufschieben können. Sie können diese auch nach dem 14. Lebensmonat ihres Kindes nehmen, wenn die Situation gemeistert ist, spätestens zum Juni 2021. Die später genommenen Monate verringern bei einem weiteren Kind nicht die Höhe des Elterngeldes.
• Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit der Eltern fördert, soll nicht entfallen oder zurückgezahlt werden müssen, wenn Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie mehr oder weniger arbeiten als geplant.
• Während des Bezugs von Elterngeld sollen sogenannte Einkommensersatzleistungen, die Eltern aufgrund der Corona-Pandemie erhalten, die Höhe des Elterngelds nicht reduzieren. Dazu zählt zum Beispiel das Kurzarbeitergeld. Um Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung auszugleichen, können werdende Eltern diese Monate auch von der Elterngeldberechnung ausnehmen.

Die konkreten Ausführungen werden bald vorgestellt. Wir warten täglich darauf und halten euch auf dem Laufenden!

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